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Initiative für faires Handwerk: Nicht jeder darf malern!

07/2019

Die Sitten auf den Baustellen werden immer rauer. Häufig verstecken sich hinter undurchsichtigen Ketten von Subunternehmen illegale Beschäftigung, Lohn- und Preisdumping. Geschickt umgehen diese Anbieter die gesetzlichen Regelungen auf Kosten der Arbeiter und der Allgemeinheit mit erheblichen (Haftungs-)Risiken für die Auftraggeber. Mit der Initiative für faires Handwerk will die Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main ein Zeichen setzen und mit gutem Beispiel vorangehen. Dafür hat sich die Innung gleich mehrere Ziele gesetzt: Lohndumping und Schwarzarbeit verhindern, Transparenz und Rechtssicherheit für Kunden schaffen, legale Arbeitsplätze erhalten und fairen Wettbewerb ermöglichen. Wir als Team Böhmer unterstützen dieses Engagement mit unserem Betrieb nahezu von der ersten Stunde. Dafür haben wir die „Selbstverpflichtungserklärung“ – den Kern der Initiative – unterzeichnet, die nach Prüfung aller erforderlichen Dokumente von Seiten der Innung bestätigt und gesiegelt wurde.

 

Wie profitieren Sie als Auftraggeber?

Dumpingpreise können wir Ihnen nicht anbieten, aber ein faires Angebot und die Gewissheit, dass wir die Vorgaben der Innung für einen fair arbeitenden Malerbetrieb erfüllen. Darüber hinaus geben wir Ihnen die Sicherheit, dass Ihr Bauvorhaben zu Ihrer Zufriedenheit abgeschlossen wird. Zudem lauern bei uns keine versteckten Gefahren wie die Haftung für nicht gezahlte Steuern oder Sozialabgaben durch Sie als Kunde. Die Maler- und Lackiererinnung Rhein-Main kontrolliert einmal jährlich anhand verschiedener Unterlagen, dass die erforderlichen Kriterien erfüllt sind und vergibt bzw. verlängert nur bei Einhaltung das Siegel.

 

Der Handwerksehre verpflichtet

Alle teilnehmenden Betriebe verpflichten sich für die Kernleistungen ihres Gewerks (Malerarbeiten, Wärmedämmung und Putz) ausschließlich eigene, sozialversicherungspflichtig angestellte Mitarbeiter einzusetzen. Nur bei Auftragsspitzen oder in fremden Arbeitsfeldern dürfen auch Subunternehmer oder Leiharbeiter hinzugezogen werden. Sie müssen jedoch dem Kunden als solche kenntlich gemacht werden und alle Dokumente und Erlaubnisse müssen vorliegen. Darüber hinaus verpflichtet das Siegel „100 Prozent faires Handwerk“ die Betriebe zur Einhaltung des Mindestlohns, zur Abgabe an die Sozialkassen sowie zu Arbeits- und Datenschutz.

 

Sie können dazu beitragen, mit der bewussten Auswahl Ihres nächsten Handwerksbetriebes, die Initiative zu unterstützen. Achten Sie einfach auf dieses Siegel. Weitere Informationen zur Initiative erhalten Sie hier: https://faireshandwerk.de




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